Das Gerson Wunder – Krebs ist heilbar

Die Gerson-Therapie
Krebs ist heilbar!!!

 

Die Gerson-Therapie wurde von Dr. Max Gerson entwickelt und schon im Jahre 1958 in seinem Buch „A Cancer Therapy“ vorgestellt. Ursprünglich hatte Dr. Gerson seine Therapie gegen seine eigene Migräne entwickelt. Dann aber stellte er fest, dass man damit auch viele andere chronische Krankheiten, wie z. B. Tuberkulose, Krebs und Diabetes Typ 2 heilen oder bessern konnte. Zahlreiche Heilberichte zeigen, wie effektiv die Gerson-Therapie ist. Selbst von der Schulmedizin aufgegebene Krebspatienten konnten mit dieser Therapie offenbar noch geheilt werden.

Die Gerson-Therapie:
Die Entdeckung

Dr. Max Ger­son – ein deut­schame­ri­ka­ni­scher Arzt für in­ne­re Me­di­zin und Ner­ven­krank­hei­ten – be­han­del­te mit sei­ner Ger­son-The­ra­pie erst­mals im Jahr 1928 drei Krebs­pa­ti­en­ten, für die es aus schul­me­di­zi­ni­scher Sicht keine Hoff­nung mehr gab. Einer von ihnen hatte Ma­gen­krebs, der nicht mehr ope­riert wer­den konn­te. Alle drei er­hol­ten sich je­doch nach An­wen­dung der Ger­son-The­ra­pie voll­stän­dig.

Sei­ner­zeit war selbst Dr. Ger­son von die­sem Heil­erfolg über­rascht. Denn ei­gent­lich hatte er seine The­ra­pie gegen seine ei­ge­ne Mi­grä­ne ent­wi­ckelt, die ihn über viele Jahre hin­weg in sei­ner Stu­den­ten­zeit ge­quält hatte.

Also emp­fahl er seine The­ra­pie ab so­fort sämt­li­chen Mi­grä­ne­pa­ti­en­ten – mit hohen Er­folgs­quo­ten. Einer sei­ner Pa­ti­en­ten litt zu­sätz­lich an einer Haut­tu­ber­ku­lo­se (Lupus vul­ga­ris), die dank der Ger­son-The­ra­pie ge­mein­sam mit der Mi­grä­ne ver­schwand. Wei­te­re Haut­tu­ber­ku­lo­se-Pa­ti­en­ten konn­ten an­schlies­send eben­falls ge­heilt wer­den.

Schliess­lich wurde Pro­fes­sor Fer­di­nand Sau­er­bruch aus Mün­chen – Spe­zia­list für Lun­gen­tu­ber­ku­lo­se – auf die Ger­son-The­ra­pie auf­merk­sam. In einer kli­ni­schen Stu­die mit 450 „un­heil­ba­ren“ Haut­tu­ber­ku­lo­se-Pa­ti­en­ten er­prob­te er die Ger­son-The­ra­pie. 446 wur­den voll­stän­dig ge­heilt.

Dr. Ger­son tes­te­te dar­auf­hin seine The­ra­pie bei vie­len chro­nisch er­krank­ten Pa­ti­en­ten. Zu­nächst kon­zen­trier­te er sich auf ver­schie­de­ne Tu­ber­ku­lo­se­ar­ten (Lun­gen-, Nie­ren- und Kno­chen­tu­ber­ku­lo­se). Eine sei­ner Pa­ti­en­tin­nen war He­le­ne Schweit­zer, die Gat­tin von Al­bert Schweit­zer, dem be­rühm­ten Arzt und Phi­lo­so­phen. He­le­ne Schweit­zer war im Alter von 43 Jah­ren an Lun­gen­tu­ber­ku­lo­se er­krankt, die im Laufe der nächs­ten 8 Jahre immer schlim­mer wurde. Neun Mo­na­te ver­brach­te sie so­dann im Sa­na­to­ri­um von Dr. Ger­son und wurde wie­der ganz ge­sund.

In den fol­gen­den Jah­ren konn­te Dr. Ger­son be­ob­ach­ten, dass seine The­ra­pie bei vie­len un­ter­schied­li­chen chro­ni­schen Krank­hei­ten Wir­kung zeig­te und selbst bei fort­ge­schrit­te­nen Er­kran­kun­gen noch eine Ge­ne­sungs­quo­te von etwa 50 Pro­zent er­ziel­te. Diese Quote sank je­doch mit Ein­füh­rung der Che­mo­the­ra­pie. Wer sich also zu­nächst einer Che­mo­the­ra­pie un­ter­zog und erst dann – nach Ver­sa­gen der Che­mo­the­ra­pie – die Ger­son-The­ra­pie so­zu­sa­gen als letz­ten Ret­tungs­an­ker nut­zen woll­te, hatte nur­mehr ge­rin­ge Heil­aus­sich­ten.

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Die Gerson-Therapie – Das Prinzip

Die Ger­son-The­ra­pie ist eine Er­näh­rungs­the­ra­pie. Sie be­steht in der Haupt­sa­che aus frisch ge­press­ten Säf­ten, einer be­son­de­ren vi­tal­stoff­rei­chen und salz­frei­en Er­näh­rungs­form, Kaf­fee­ein­läu­fen und be­stimm­ten Nah­rungs­er­gän­zun­gen.

Die Ger­son-The­ra­pie heilt selbst na­tür­lich nicht. Wie jede na­tur­heil­kund­li­che The­ra­pie, so sorgt auch die Ger­son-The­ra­pie viel­mehr dafür, dass der Kör­per des kran­ken Men­schen wie­der in einen Zu­stand ver­setzt wird, damit sich der Or­ga­nis­mus selbst hei­len kann:

Die Aus­lei­tungs­or­ga­ne wer­den zu­nächst ent­las­tet und ent­gif­tet, dann ge­stärkt und un­ter­stützt. Gleich­zei­tig wird das of­fen­bar blo­ckier­te Im­mun­sys­tem wie­der in Fluss ge­bracht, re­gu­liert und ak­ti­viert.

So­bald alle Ab­wehr­funk­tio­nen wie­der­her­ge­stellt sind, kann der Or­ga­nis­mus – z. B. im Falle von Krebs – Tu­mor­ge­we­be ab­bau­en und aus­schei­den. Dr. Ger­sons Toch­ter Char­lot­te Ger­son schreibt in ihrem Buch (Das gros­se Ger­son Buch), dass sich in­ter­es­san­ter­wei­se die ag­gres­sivs­ten Krebs­ar­ten (Me­la­no­me, Ei­er­stock­krebs, klein­zel­li­ger Lun­gen­krebs u. a.) am schnells­ten zu­rück­bil­den wür­den.

An­de­re Kar­zi­no­me (Pro­sta­ta-, Brust­krebs oder auch Kno­chen­me­ta­sta­sen) wür­den lang­sa­mer klei­ner, aber kon­ti­nu­ier­lich. Gleich­zei­tig lösen sich ar­te­rio­skle­ro­ti­sche Ab­la­ge­run­gen und die Blut­ge­fäs­se wer­den ge­rei­nigt. Die Durch­blu­tung bes­sert sich ge­nau­so wie die At­mung. Der ge­sam­te Or­ga­nis­mus er­holt und re­ge­ne­riert sich.

Trotz viel­fäl­ti­ger Heil­erfol­ge konn­te sich die Ger­son-The­ra­pie nie eta­blie­ren. Die Schul­me­di­zin lehn­te sie ab, selbst als Kom­ple­men­tär­mass­nah­me (be­glei­ten­de Mass­nah­me).

Als Dr. Ger­son im Jahre 1959 starb, führ­te seine Toch­ter Char­lot­te Ger­son – in­zwi­schen weit über 90 Jahre – das Le­bens­werk ihres Va­ters fort und grün­de­te dazu das Ger­son In­sti­tu­te in San Diego/Ca­li­for­nia, wo Ärzte, Ther­peu­ten aber auch Pa­ti­en­ten ge­naue In­struk­tio­nen zur Durch­füh­rung der Ger­son-The­ra­pie er­hal­ten.

Gerson-Therapie in der Klinik

Im Ger­son In­sti­tu­te selbst gibt es keine sta­tio­nä­re Be­hand­lung von Pa­ti­en­ten. Doch haben in­zwi­schen zwei Kli­ni­ken die Li­zenz er­hal­ten, die Ger­son-The­ra­pie aus­füh­ren zu dür­fen: Eine Kli­nik in Ti­jua­na, Me­xi­ko und eine Kli­nik in der Nähe von Bu­da­pest, Un­garn. Dort wer­den Pa­ti­en­ten auf­ge­nom­men und nach Ger­son the­ra­piert. Die Min­dest­dau­er be­trägt zwei Wo­chen, wobei eine Be­gleit­per­son mit­ge­bracht wer­den muss. De­tails er­fährt man auf der Web­sei­te des Ger­son In­sti­tu­tes.

Krankheiten, bei denen die Gerson
-Therapie nicht empfehlenswert ist

Na­tür­lich ist die Ger­son-The­ra­pie keine All­heil­the­ra­pie. Denn wenn der Or­ga­nis­mus schon sehr lange krank ist, wenn er durch Ope­ra­tio­nen oder eine lang­jäh­ri­ge Me­di­ka­men­ten­ein­nah­me zu stark ge­schwächt ist, dann gibt es auch für die Wir­kung der Ger­son-The­ra­pie keine Ga­ran­tie.

Bei bei­spiels­wei­se ALS (Amyo­tro­phe La­te­ral­skle­ro­se), Ar­thri­tis (wenn schon lange Cor­ti­son ge­nom­men wurde), Pan­kre­as­krebs nach Che­mo­the­ra­pie oder Par­kin­son soll die Ger­son-The­ra­pie nicht gut an­spre­chen.

Wer auf eine künst­li­che Er­näh­rung an­ge­wie­sen ist, also nicht mehr selbst essen und trin­ken kann, wer an Throm­bo­sen lei­det, wem mehr als die Hälf­te des Dick­darms oder mehr als 75 Pro­zent des Ma­gens ent­fernt wur­den, wer ein trans­plan­tier­tes Organ be­sitzt oder zur Dia­ly­se muss, soll­te eben­falls auf die Ger­son-The­ra­pie ver­zich­ten.

Krankheiten, bei denen die
Gerson-Therapie
gute Erfolge erzielt

Er­folg­ver­spre­chend soll die Ger­son-The­ra­pie hin­ge­gen bei den fol­gen­den Ge­sund­heits­pro­ble­men sein, wobei wir nur eine Aus­wahl der 52 Be­schwer­den wie­der­ge­ben, die in Char­lot­te Ger­sons Buch auf­ge­führt sind:

Die Gerson-Therapie: Das
Natrium-Kalium-Gleichgewicht

Dr. Ger­son hatte wäh­rend der Ent­wick­lung sei­ner The­ra­pie be­ob­ach­tet, dass zur Nah­rung hin­zu­ge­füg­tes Salz den Heil­pro­zess ver­hin­der­te. Er kam zu dem Schluss, dass eine der grund­sätz­lichs­ten Ei­gen­schaf­ten von Krank­heit ein Na­tri­um­über­schuss in der Zelle dar­stellt (bei gleich­zei­ti­gem Man­gel an Ka­li­um).

Na­tri­um ist ein Mi­ne­ral­stoff, der aus­ser­halb der Zelle sein soll­te und nur in ge­rin­gen Men­gen in­ner­halb der Zelle. Beim Ka­li­um ist es genau um­ge­kehrt. Wenn die­ses Gleich­ge­wicht durch eine salz­rei­che Er­näh­rung ge­stört ist, ent­ste­hen ge­sund­heit­li­che Pro­ble­me.

Die erste Mass­nah­me der Ger­son-The­ra­pie be­steht somit darin, jeg­li­che Salz­zu­sät­ze zur Nah­rung zu strei­chen.

Die Gerson-Therapie:
Entgiftung und Vitalstoffe

Pes­ti­zid­rück­stän­de in der Nah­rung, Zi­ga­ret­ten, Al­ko­hol, Me­di­ka­men­te und viele wei­te­re äus­se­re Gift­ein­flüs­se mehr füh­ren zu einem ver­gif­te­ten und für Krank­hei­ten an­fäl­li­gen Kör­per. Die­ser ist umso an­fäl­li­ger, je vi­tal­stoff­är­mer er er­nährt wird. Daher ge­hö­ren zur Ger­son-The­ra­pie so­wohl ent­gif­ten­de Mass­nah­men (der Kaf­fee­ein­lauf) als auch eine be­son­ders vi­tal­stoff­rei­che Er­näh­rung, die nicht nur nährt, son­dern na­tür­lich eben­falls ent­gif­ten­de Ei­gen­schaf­ten mit sich bringt.

Kaffeeeinlauf zur Entgiftung

Der Kaf­fee­ein­lauf öff­net die Gal­len­gän­ge, so dass die Leber leich­ter ent­gif­ten kann, ohne dabei über­las­tet zu wer­den. Wäh­rend der Ger­son-The­ra­pie fin­det der Kaf­fee­ein­lauf bei schwe­ren Krank­hei­ten teil­wei­se alle vier Stun­den, also bis zu fünf­mal täg­lich statt: Um 6 Uhr, um 10 Uhr, um 14 Uhr, um 18 Uhr und um 22 Uhr. Denn ohne Kaf­fee­ein­läu­fe – so Dr. Ger­son – sei die Leber nicht in der Lage, mit der to­xi­schen Last, die bei Kran­ken üb­lich ist, fer­tig zu wer­den.

In man­chen Fäl­len daue­re es zwei bis drei Mo­na­te, bis die Zahl der Kaf­fee­ein­läu­fe auf drei oder vier pro Tag re­du­ziert wer­den kann. Ja, meist wer­den die Kaf­fee­ein­läu­fe über zwei Jahre hin­weg prak­ti­ziert, in deren Ver­lauf die täg­li­che Ein­lauf­zahl all­mäh­lich ver­rin­gert wird.

Kaf­fee­ein­läu­fe füh­ren über­dies häu­fig zu einer merk­li­chen Schmerz­lin­de­rung. Auch die bei der Ger­son-The­ra­pie ver­ab­reich­te salz­freie und ka­li­um­rei­che Er­näh­rung sorgt oft dafür, dass die Dosis schmerz­stil­len­der Me­di­ka­men­te re­du­ziert wer­den kann. Nicht sel­ten ver­schwin­det auch ein Blut­hoch­druck bin­nen 5 Tagen.

De­tails zu Kaf­fee­ein­läu­fen fin­den Sie hier: Kaf­fee­ein­läu­fe zur Ent­gif­tung

Gemüsesäfte liefern Vitalstoffe

Um eine mög­lichst gros­se Vi­tal­stoff­men­ge auf­zu­neh­men, eig­nen sich Ge­mü­se­säf­te am al­ler­bes­ten. Denn nur mit Hilfe von Säf­ten kann man die Vi­tal­stoff­men­ge von meh­re­ren Ki­lo­gramm Ge­mü­se pro Tag zu sich neh­men. Zu­sam­men mit den drei ve­ge­ta­ri­schen Haupt­mahl­zei­ten kommt man dank der Säfte in der Ger­son-The­ra­pie auf täg­lich 17 bis 20 Pfund Ge­mü­se.

Säfte spü­len gleich­zei­tig die Nie­ren und regen das Ge­we­be dazu an, Gifte in den Blut­kreis­lauf ab­zu­ge­ben. Diese kön­nen jetzt dank der Kaf­fee­ein­läu­fe leich­ter ent­gif­tet und aus­ge­lei­tet wer­den. Selbst Ab­hän­gig­kei­ten (Ni­ko­tin, Ko­ka­in etc.) las­sen sich mit Hilfe der Kom­bi­na­ti­on Ge­mü­se­saft/Kaf­fee­ein­lauf leich­ter über­win­den.

Bei der Ger­son-The­ra­pie wer­den täg­lich 13 Glä­ser (je 230 ml) mit frisch ge­press­ten und un­ver­dünn­ten Säf­ten ge­trun­ken, stünd­lich ein Glas. Man star­tet mor­gens mit einem Glas frisch ge­press­tem Oran­gen­saft, dann gibt es einen Saft aus grü­nem Blatt­ge­mü­se und Grä­sern, dann ein Glas aus der Kom­bi­na­ti­on Ka­rot­te/Apfel, dann einen rei­nen Ka­rot­ten­saft, dann wie­der ein grü­ner Saft usw.

Der Saft soll­te idea­ler­wei­se kurz vor dem Ver­zehr her­ge­stellt wer­den. Von der Zu­be­rei­tung der ge­sam­ten Saft­men­ge am Mor­gen für den gan­zen Tag wird eher ab­ge­ra­ten, da durch die La­ge­rung zu hohe Nähr­stoff­ver­lus­te ein­tre­ten kön­nen, auch dann, wenn der Saft im Kühl­schrank steht.

Was­ser soll­te man wäh­rend der Ger­son-The­ra­pie nach Mög­lich­keit nicht trin­ken. Was­ser wird beim „nor­mal“ es­sen­den Men­schen zu gros­sen Tei­len dazu be­nö­tigt, um über­schüs­si­ges Na­tri­um aus dem Kör­per zu spü­len. Da die Ger­son-The­ra­pie aber salz­frei und damit na­tri­um­arm ist, wird sehr viel we­ni­ger Was­ser be­nö­tigt.

Aus­ser­dem lie­fern na­tür­lich be­reits die Säfte aus­rei­chend Flüs­sig­keit. Über­dies ge­hört zur Ger­son-The­ra­pie auch eine be­son­de­re Suppe, die zwei­mal täg­lich ge­ges­sen wird und wei­te­re Flüs­sig­keits­men­gen lie­fert (siehe nächs­ter Ab­schnitt).

Rei­nes Was­ser würde fer­ner die Ma­gen­säf­te ver­dün­nen – und da viele chro­nisch kran­ke Men­schen meist an einem Ma­gen­säu­re­man­gel lei­den (so Ger­son), müsse man deren wei­te­re Ver­dün­nung drin­gend ver­mei­den.

Auch wer bei­spiels­wei­se nachts auf­wacht und durs­tig ist, soll­te bei der Ger­son-The­ra­pie kein Was­ser trin­ken, son­dern einen Kräu­ter­tee, z. B. Pfef­fer­minz­tee, Lin­den­blü­ten­tee oder auch La­pa­cho­tee. Koffe­in­hal­ti­ge Ge­trän­ke sind na­tür­lich nicht ge­stat­tet (Grün­tee, Schwarz­tee, Kaf­fee, Cola).

Die Gerson-Therapie: Die Ernährung

Bei der Ger­son-The­ra­pie gibt es drei gros­se Grup­pen mit Le­bens­mit­teln. Die er­wünsch­ten Le­bens­mit­tel, die ge­le­gent­lich er­laub­ten Le­bens­mit­tel, die ein­mal pro Woche ver­zehrt wer­den dür­fen und die ver­bo­te­nen Le­bens­mit­tel.

Aus den er­wünsch­ten Le­bens­mit­tel stellt man sei­nen Spei­se­plan zu­sam­men, die ge­le­gent­lich er­laub­ten kön­nen die­sen ab und zu in klei­nen Men­gen er­gän­zen.

Die erwünschten Lebensmittel

  • Alle Obst- und Ge­mü­se­ar­ten inkl. Kar­tof­feln
  • Frisch ge­press­te Obst- und Ge­mü­se­säf­te
  • Sa­la­te aus rohen Früch­ten und Ge­mü­sen
  • Die be­son­de­re Suppe, die sich Hip­po­kra­tes-Suppe nennt. Die Suppe wird aus Sel­le­rie, Pe­ter­si­lie, To­ma­ten, Zwie­beln, Wur­zel­pe­ter­si­lie, Lauch, Knob­lauch und Kar­tof­feln her­ge­stellt. Das Ge­mü­se wird dazu ge­wür­felt und zwei Stun­den lang mit Was­ser be­deckt ge­kocht. Dann wird die Suppe pas­siert und zwei­mal täg­lich ge­ges­sen.
  • Ha­fer­flo­cken. Jeden Mor­gen wird ein Ha­fer­brei ge­ges­sen. Er be­steht aus einer hal­ben Tasse Bio-Ha­fer­flo­cken, die mit einer Tasse Was­ser bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur ge­kocht wer­den. Der Brei wird mit Früch­ten, etwas Ahorn­si­rup, Ro­si­nen oder ge­düns­te­ten Pflau­men an­ge­rich­tet.

Die gelegentlich erlaubten Lebensmittel

  • Brote aus Rog­gen-, Hafer– oder Reis­voll­korn­mehl
  • Pop­corn un­ge­sal­zen und ohne Fett
  • Voll­korn­reis und Wild­reis
  • Süss­kar­tof­feln
  • Ahorn­si­rup, Voll­rohr­zu­cker, schwar­ze Me­las­se – täg­lich nicht mehr als 2 TL

Ein- bis zwei­mal pro Monat er­laubt sind diese Le­bens­mit­tel:

Die verbotenen Lebensmittel

  • Fer­tig­pro­duk­te
  • Milch­pro­duk­te (Aus­nah­me: nach der sechs­ten bis zwölf­ten The­ra­pie­wo­che darf But­ter­milch und fett­frei­er Quark ver­zehrt wer­den – na­tür­lich un­ge­sal­zen und ohne sons­ti­ge Zu­sät­ze)
  • Al­ko­hol
  • Avo­ca­dos, da diese – laut Ger­son – zu fett seien
  • Gur­ken seien zu schwer ver­dau­lich
  • Ge­wür­ze wie Pfef­fer oder Chili ent­hal­ten – laut Ger­son – Reiz­stof­fe, die den Heil­pro­zess hem­men kön­nen
  • So­ja­pro­duk­te, da diese zu salz­reich und zu pro­te­in­reich seien
  • Al­fal­fa­spros­sen ent­hal­ten L-Ca­na­va­nin, eine Ami­no­säu­re, die das Im­mun­sys­tem hem­men kann. Man be­ob­ach­te­te of­fen­bar, dass Pa­ti­en­ten ver­stärk­te Ar­thri­tis­sym­pto­me (Ge­lenk­schmer­zen) be­ka­men, wenn sie Al­fal­fa­spros­sen assen.
  • Öle und Fette (Aus­nah­me: Lein­öl)
  • Raf­fi­nier­ter Zu­cker
  • Wei­zen­mehl und alle Sor­ten von Pasta
  • Fleisch, Ge­flü­gel und Fisch
  • Koffe­in­hal­ti­ge Ge­trän­ke (aber auch kof­fe­in­frei­er Kaf­fee)
  • Süs­sig­kei­ten, Ku­chen, Muf­fins etc.
  • Pilze seien zu schwer ver­dau­lich
  • Nüsse und Samen seien zu fett- und pro­te­in­reich

Sie sehen, dass bei den ver­bo­te­nen Le­bens­mit­teln ei­ni­ge dar­un­ter sind, die ei­gent­lich als sehr ge­sund gel­ten. Be­den­ken Sie, dass es sich um eine Heil­the­ra­pie bei gra­vie­ren­den Be­schwer­den han­delt, die daher auch stren­ge und of­fen­bar be­währ­te Re­geln er­for­dert.

Nichts­des­to­trotz gibt es na­tür­lich auch Men­schen, die sich von Krebs und an­de­ren schwe­ren Er­kran­kun­gen hei­len konn­ten, ob­wohl sie bei­spiels­wei­se reich­lich Avo­ca­dos, Gur­ken und Nüsse assen. Es gilt also grund­sätz­lich, sich jene The­ra­pie aus­zu­su­chen, die einem spon­tan und zu hun­dert Pro­zent zu­sagt. Tat­sa­che ist je­den­falls, dass es nicht nur EINE hei­len­de The­ra­pie gibt, son­dern viele The­ra­pie-Mög­lich­kei­ten.

Die Gerson-Therapie: Spezielle Nahrungsergänzungsmittel

Die Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel wäh­rend der Ger­son-The­ra­pie sind in der Tat spe­zi­ell und gröss­ten­teils in jedem Fall nur in Ab­spra­che mit dem Arzt oder Heil­prak­ti­ker ein­zu­neh­men.

Neben Ver­dau­ungs­en­zy­men (Pan­krea­tin und Ac­idol (Be­tain-Hy­drochlo­rid und Pep­sin)) kom­men auch Schild­drü­sen­ex­trakt und Jod (in Form von Lugol­scher Lö­sung) zum Ein­satz. Damit sol­len Stoff­wech­sel und Im­mun­sys­tem sti­mu­liert und der Or­ga­nis­mus zur Selbst­hei­lung ak­ti­viert wer­den.

Ge­ra­de Jod und Schild­drü­sen­ex­trakt soll­ten kei­nes­falls von Pa­ti­en­ten ein­ge­nom­men wer­den, die Sym­pto­me einer Schild­drü­sen­über­funk­ti­on oder Ha­shi­mo­to zei­gen, wie z. B. Herz­ra­sen, Schlaf­lo­sig­keit, ner­vö­se Un­ru­he u. a. Da Herz­ra­sen vor­über­ge­hend auch auf eine Ent­gif­tung zu­rück­ge­führt wer­den kann, man aber selbst oft nicht dazu in der Lage ist, dies rich­tig ein­zu­schät­zen, soll­te in jedem Falle die Sache mit dem The­ra­peu­ten be­spro­chen wer­den.

Und ob­wohl Ge­mü­se­säf­te und die be­glei­ten­de ve­ge­ta­ri­sche Er­näh­rung wäh­rend der Ger­son-The­ra­pie oh­ne­hin stark ka­li­um­reich ist, ver­ord­net Dr. Ger­son zu­sätz­li­ches Ka­li­um als Nah­rungs­er­gän­zung.

Des Wei­te­ren gibt es einen Roh­le­ber­ex­trakt mit Vit­amin B12, um die Blut­bil­dung an­zu­re­gen sowie mehr­mals täg­lich je 50 mg Ni­a­c­in (Vit­amin B3). Letz­te­res muss eben­falls sehr in­di­vi­du­ell ver­ord­net wer­den. Le­ber­ge­schä­dig­te er­hal­ten we­ni­ger B3, Men­schen, die Cor­ti­son ein­neh­men, soll­ten – laut Dr. Ger­son – gar kein B3 be­kom­men.

Zu­sätz­lich gibt es zwei­mal täg­lich je einen Löf­fel Lein­öl – und zwar mit­tags und abends zur Ver­sor­gung mit le­bens­wich­ti­gen Fett­säu­ren. Dr. Ger­son be­ob­ach­te­te, dass seine Krebs­pa­ti­en­ten of­fen­bar kei­ner­lei Fett ver­tru­gen. So­bald die Tu­mo­ren end­lich ver­schwun­den waren, kehr­ten diese um­ge­hend zu­rück, wenn der Be­tref­fen­de wie­der klei­ne Men­gen Fett (Öl, Ei­gelb oder But­ter) ass. Setz­te man das Fett er­neut ab, schrumpf­te der Tumor wie­der.

Dr. Ger­son stiess dann auf die For­schun­gen von Dr. Jo­han­na Bud­wig, die das Lein­öl bei Krebs emp­fahl. Und tat­säch­lich: Lein­öl ist das gros­se Aus­nah­me­fett und kann bei Krebs ver­zehrt wer­den, ohne dass die­ser wie­der wächst – so zu­min­dest die Er­kennt­nis­se Dr. Ger­sons.

Gerson-Therapie heilt
den ganzen Körper

Bei die­ser Liste mit Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln wird deut­lich, dass mit der Ger­son-The­ra­pie nicht eine be­stimm­te Krank­heit oder ein be­stimm­tes Organ „be­han­delt“ wird. Statt­des­sen zielt jede Mass­nah­me auf den Ge­samt­or­ga­nis­mus und seine Stär­kung ab.

Daher ver­schwin­det bei einer der­art ganz­heit­li­chen The­ra­pie auch nie nur eine Krank­heit, soll­ten meh­re­re vor­han­den sein, son­dern meist alle mit­ein­an­der, wie z. B. bei einer Pa­ti­en­tin, die an einem me­ta­st­a­sie­ren­den Me­la­nom (Haut­krebs) litt, aus­ser­dem an grau­em Star, Ar­thro­se, Über­ge­wicht, Blut­hoch­druck, in­su­lin­pflich­ti­gem Typ-2-Dia­be­tes und Schwer­hö­rig­keit.

Die Ger­son-The­ra­pie führ­te die Pa­ti­en­tin wegen ihres Kreb­ses durch – und zwar unter Auf­sicht ihres Arz­tes. Als das Me­la­nom ver­schwun­den war, ge­hör­ten auch die üb­ri­gen Ge­sund­heits­be­schwer­den – an deren Hei­lung die Pa­ti­en­tin gar nicht mehr zu hof­fen ge­wagt hatte – der Ver­gan­gen­heit an. Nicht ein­mal mehr In­su­lin be­nö­tig­te die Pa­ti­en­tin.

Ein an­de­rer Pa­ti­ent litt an Pro­sta­ta­krebs, re­gel­mäs­si­gen Nie­ren­ko­li­ken und Blut­hoch­druck. Aus­ser­dem hatte er drei Band­schei­ben­vor­fäl­le hin­ter sich, die mit star­ken Schmer­zen und Mus­kel­schwund im Bein ein­her­gin­gen. Er war Voll­in­va­li­de. Nach zwei Jah­ren Ger­son-The­ra­pie war der Krebs weg, alle an­de­ren Be­schwer­den eben­falls und er war wie­der voll ein­satz­fä­hig.

Gerson-Therapie: Die Dauer

Die Ger­son-The­ra­pie ist nun aber nicht etwa in zwei oder vier Wo­chen er­le­digt, auch nicht nach einem hal­ben Jahr. Die meis­ten Pa­ti­en­ten soll­ten min­des­tens zwei Jahre dabei bleiben.

Meist ist es je­doch so, dass die ge­heil­ten Men­schen dies nicht als Last emp­fin­den. Sie sind ihrer neuen Er­näh­rungs­wei­se so dank­bar und ver­bun­den, dass sie gar nicht mehr die „nor-­ma­le“ Er­näh­rung prak­ti­zie­ren möch­ten, son­dern auch nach Ab­lauf der zwei Jahre lie­ber bei der hei­len­den Frisch- und Vi­tal­kost blei­ben.

Oder wie es der Ehe­mann einer (dank der Ger­son-The­ra­pie) von Pan­kre­as­krebs ge­heil­ten Frau aus­drück­te: „Pat hat nach einer Ret­tungs­lei­ne Aus­schau ge­hal­ten, und wann man eine sol­che erst ein­mal ge­fun­den hat, fällt es äus­serst schwer, sie wie­der los­zu­las­sen.“

In dem Buch von Char­lot­te Ger­son fin­den Sie de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen und Tipps zur Ger­son-The­ra­pie, viele Er­folgs­ge­schich­ten und zahl­rei­che Re­zep­te im An­ang.

 

Recht herzlichen Dank an:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gerson-therapie.html

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Ein Kommentar

  • Avatar Heide Voigt

    Krebs ist aber schon lange heilbar. (Dr. Hamer) Man muss nur ein bißchen Eigeninitiative ergreifen und sich vielleicht mit Literatur über die Neue Medizin nach Dr. Hamer versorgen.Und vor allem sollte man die Weiskittel meiden wie die Pest.